| In Memoriam | ||
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Moosloch Mushers |
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| Die Regenbogenbrücke | ||
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* 27.6.1998 |
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* 1.10.1995 |
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* 10.8.1996 |
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| Moosloch Mushers AMARUK | ||
Kämpferherz Eigentlich ist alles wie immer an einem Trainingstag, nein .. es ist besser als sonst. Die Luft ist rein und klar, die Temperatur liegt bei 4 ° C und die Sonne wagt sich über die Baumwipfel. Nachdem gestern schon die gleichen Bedingungen herrschten, freuen sich Hunde und Menschen auf einen weiteren schönen Trainingstag. Eine dreiviertel Stunde vor dem Start bekommen die Hunde etwas Suppe. Dann holen wir sie aus dem Zwinger in den Auslauf und von dort an die "Stake out" neben dem Trainingswagen. Alle sind gut drauf und springen an uns hoch in freudiger Erwartung. Wir spannen sie ein und alles ist wie immer, tosendes Gebell, ungeduldiges Zerren an der Zugleine. Wir fahren durch den Wald mit leicht angezogener Bremse, damit die Geschwindigkeit nicht zu hoch wird. Alle ziehen gleichmäßig stark. Ich bin stolz auf unser Team. Tine sitzt vorne auf dem Sitz des Trainingswagens. Plötzlich ruft sie laut:" stopp Meino". Ich hatte kurz auf den Tacho geschaut und in dieser Zeit ist Amaruk, der vorne als Leithund lief, zusammengebrochen. Sofort halten wir an und schauen nach ihm. Tine nimmt ihn aus der Zugleine. Ich sehe, dass seine Zunge ganz blau ist. Wir probieren es mit Wiederbelebungsversuchen, mit Herzmassage und mit Beatmung. Umsonst. Ein großes Kämpferherz hat aufgehört zu schlagen. Wir bringen ihn noch zum Tierarzt, der unser Wissen zur Gewissheit macht. Amaruk, der beste, schnellste, konzentrierteste und dabei gleichzeitig der freundlichste und liebevollste unserer Hunde ist tot. Wir versuchen uns damit zu trösten, dass er ein tolles Leben gehabt hat. Er war nie krank, nie ernsthaft verletzt und hat auch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Auch sein Tod kam plötzlich und völlig schmerzlos. Erinnern uns daran, wie er auf die Welt kam. Als sechster Hund in unserem ersten Wurf purzelte er im März 2001 in unser Leben. Er war der dritte Rüde im Wurf. Tine und ich hatten uns zuvor schon den Namen Amaruk ausgesucht für den Hund, der bei uns bleiben sollte, und wir sagten beinahe gleichzeitig:"Das ist Amaruk!". Er war ein toller Arbeiter und der schnellste Husky, den ich jemals gesehen haben. Erfolge sind schön. Aber was wirklich zählt ist seine Art. Nie aggressiv gegen seine Rudelkumpels oder zu fremden Hunden, immer mit einem freundlichen Wedeln, offen ohne aufdringlich zu sein, stets bemüht alles richtig zu machen. Wenn er gestreichelt werden wollte, schaute er uns nur eindringlich an und wartete darauf, dass wir ihn riefen. Er liebte die Menschen und die Menschen liebten ihn. Und während ich das mit Tränen in den Augen, für die ich mich nicht schäme, niederschreibe, weiß ich, dass ich ihn nie vergessen werde, solange ich lebe. |
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Der besondere Hund - Moosloch Mushers Amaruk
Am 17. März 2001 wurde unser erster Wurf geboren, aus dem wir gerne einen Rüden behalten wollten, der Amaruk heißen sollte. Es waren 4 Hündinnen und 4 Rüden im Wurf. Als der sechste Welpe auf die Welt kam, ein Rüde, haben wir beide spontan gesagt: "Du bist Amaruk", und wir haben unsere Wahl nie bereut. Am Anfang war Amaruk ein eher unauffälliger Hund, der wenig Unsinn gemacht hat, nicht laut und nicht aufgeregt war, immer gut gefressen und gesoffen hat. Im Gespann lief er als Teamhund gut mit. Es kam der Januar 2004. Eigentlich wollte ich diese Saison, wie bereits die drei davor, mit Amaruks Vater Bojar im Skijöring an den Start gehen, aber Bojar hatte eine Verletzung. Amaruk war nicht für Skijöring antrainiert und erst einmal testweise alleine gelaufen. Da ich mit Bojar bei der deutschen Meisterschaft definitiv nicht starten konnte, haben wir entschlossen, dass ich es einfach mit Amaruk probieren würde. Es war ein unglaubliches Rennen! Die Damen starteten im Minutenabstand direkt hinter den Männern, und Amaruk ist so gerannt, dass wir auf der Strecke 7 Skijörer überholt haben. Das Geniale: Amaruk hat sich überhaupt nicht für die anderen Hunde interessiert - er ist mit Vollgas auf die Teams vor uns aufgelaufen und mit Vollgas daran vorbei gestürmt. Das Ergebnis war Bestzeit aller gestarteten Skifahrer, Frauen und Männer, und am zweiten Tag der Deutsche Meister Titel. Mit dem Titel in der Tasche waren wir für die Weltmeisterschaft qualifiziert, die 2004 in Cortina d'Ampezzo stattfand. Auch hier ist Amaruk einfach nur gerannt, so dass wir die vor uns startende Konkurrentin einholen konnten. Es kam eine weitere Eigenschaft von Amaruk zum Vorschein: weil ich noch nicht so super Skifahren konnte, konnten wir uns bergauf nicht von der Konkurrentin lösen, so dass wir eine Zeit lang miteinander gefahren sind. Amaruk hat sich dem anderen Hund gegenüber ganz brav verhalten. Erst als eine Abfahrt kam, hat er noch eine Stärke offenbart: er konnte bergab so zulegen, dass wir der Konkurrentin davon gelaufen sind und als Weltmeister durchs Ziel fuhren. Wir waren so stolz auf unseren Amaruk! Ab der Saison 2004 bin ich sechs Saisons in Folge alle wichtigen Rennen mit Amaruk gefahren, und wir waren immer auf Platz 1 oder 2. Insgesamt hat sich Amaruk drei Deutsche Meister- und einen Deutschen Vizemeistertitel, zwei Europameistertitel, einen Weltmeister- und zwei Vizeweltmeistertitel erlaufen. 2009 bei der EM war Amaruk schon fast 8 Jahre alt, eigentlich war bereits sein Halbbruder aus unserem C-Wurf antrainiert, aber Amaruk ist im Training so stark und mit so einer Freude gelaufen, dass er mit mir bei der EM an den Start gegangen ist. Er hat seine Rennkarriere mit einem Platz ganz oben auf dem Podest gekrönt. Was aber noch viel stärker in Erinnerung bleibt als seine Rennerfolge, ist seine freundliche Art. Wenn man nur in seine Richtung geguckt hat, hat er schon angefangen wie wild zu wedeln, wenn man ihn dann gekrault hat, hat er die ihm geschenkte Aufmerksamkeit mit heftigstem Rutenklopfen gedankt. Er war immer fröhlich, hat sich zum Schmusen an einen gedrückt, hat sich mit allen Hunden gut vertragen, keinen Streit gehabt und war einfach nur lieb. An einem wunderschönen Trainingstag im Herbst, bei nur 4 Grad, blauem Himmel und klarer Luft spannen wir die Hunde ein, alle freuen sich wie immer unbändig, dass es losgeht, und Amaruk läuft so stark. Bis er plötzlich aus heiterem Himmel zusammenbricht. Meino bremst sofort, ich laufe nach vorne, spanne ihn aus und halte ihn auf dem Trainingswagen im Arm. Ich halte Amaruk im Arm als er seine letzten Atemzüge macht. Alles ist vergebens, die Widerbelebungsversuche helfen nichts, er ist einfach bei seiner liebsten Beschäftigung, dem Laufen, mit seinem Rudel und Meino und mir um ihn in meinen Armen gestorben. Unser großartiger Tierarzt versucht uns zu trösten - nichts, aber auch gar nichts hätten wir anders machen, seinen Tod nicht vermeiden können. Er war immer gesund und fit, der Tierarzt hat ihn regelmäßig untersucht, es gab überhaupt keine Anzeichen. Er hat sein glückliches Leben mit lauter schönen Erlebnissen schmerzfrei und schnell bei seiner Lieblingsbeschäftigung beendet. Die Trauer über seinen Tod ist der Preis dafür, dass wir sein wunderbares Leben mit ihm teilen durften. Amaruk, wir werden dich nie vergessen! |
| Die Regenbogenbrücke
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, Es hat Dich gesehen. Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein... |
| Icebell's HOT GIRL (Hazel) |
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Wir vermissen sie sehr. |
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| Tine mit Blizzi, Hazel und "Hazel-Klon" Akira | Wenn kein Sofa zur Hand ist, kann man auch an der Stake-Out kuscheln | Alle wollen neben Hazel liegen (links Bojar, rechts Chewie) | ||
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| Nicht nur die anderen Hunde lieben Hazel - Hazel und Finn | Finn mit Hazel auf dem Weg zum Podestplatz | "Gebt mir ganz schnell ein Stück Weihnachtsschinken, sonst falle ich vom Stuhl!" | ||
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| Hazel Supermama | Hazel ist nicht nur für ihre eigenen Welpen liebevoll da gewesen - auch Obelix durfte sich beim Abholen im Auto an sie drücken... | ...und um Onni hat sie sich an deren ersten Tag zusammen mit Alyeska beschützend drumrum gelegt. | ||
| ANGEL of Igloo County (Alaya) |
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Gekauft haben wir Alaya von Walter Spitzer aus dem Bayrischen Wald,
ein großer Vertrauensbeweis, an uns als völlig Unbekannte
einen Welpen abzugeben - wir hoffen sehr, Walters Vertrauen nie enttäuscht
zu haben. Denn obwohl Alaya alle Kommandos sehr gut befolgt hat, hatte
sie doch keine großen Ambitionen ein Rennhund zu sein. Trotzdem
haben wir sie ihr ganzes Leben lang nach ihren Vorlieben und ihrem Fitnessstand
bewegt. Da Alaya als erstes da war und sich auch gegen alle nach ihr
bei uns eingezogenen Hunde durchgesetzt hat, war sie unser souveräner
Rudelchef. Sie hat es durch natürliche Autorität geschafft,
das Rudel im Griff zu haben, ohne je Raufereien zu benötigen. Bis
ins hohe Alter hat sie ihre Überlegenheit demonstriert und auch
als Axle bereits die Rudelführung übernommen hatte, hat er
sie nicht unterworfen. Alaya hatte einen sehr eigenen Charakter. Ab und zu war sie etwas Besonderes,
hat sich beispielsweise mit überschlagenen Pfoten elegant unter
den Weihnachtsbaum drapiert oder sich auch sonst etwas abseits von der
Meute gelegt - wir haben sie dann unsere kleine Königin genannt.
Sie war aber genauso ein Kuschelhund, der Spaß am Kontaktliegen
mit den anderen Hunden auf dem Sofa oder auch sehr gerne auf Meino hatte.
Meino und Alaya waren von Anfang an ganz dicke Kumpel. Wir haben Dich sehr lieb.
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| Alaya und Meino - von Anfang an dicke Kumpel (1996) | Kuscheln mit Meino (2005)... | ...bis ins hohe Alter (2010). | ||
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| Winterwanderung 1996 | Winterwanderung 2005 in Schweden | Ausflug zur Holzmesse 2007 auf dem Gelände des Orsa Bärenparks | ||
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| Kanufahren 1998 | Tennisball im Winter 2005 | Tennisball am See 2006 | ||
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| Kinderrennen mit Anne-Cécil 2004 | Lena zu Besuch wird nicht aus den Augen gelassen - 2006 | Rentner-Skijöring 2005 | ||
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| Rentnerteam 2008 - Alaya immer fotogen | Einer der letzten Einsätze im Rentnerteam mit 12 Jahren | Verwöhnt von Conny Hierzer | ||
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| Versteckt unterm Weihnachtsbaum | Schlaf gut, kleine Königin | |||
| CHINOOK vom Unteren Köppel |
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Chinook war der einzige Hund, den wir nicht als Welpen bekommen haben
und der nicht richtig sozialisiert war, wodurch es einige Zeit gedauert
hat, bis er eine Bindung zu uns aufgebaut hat. Deshalb war sein Leben
anfangs so aufregend, denn Chinook hat Chancen genutzt wegzulaufen,
z.B. zum Nachbarn, um Hühner zu stehlen oder auf der Autobahn bei
vollem Reiseverkehr - zum Glück hatte er einen ganz großen
Schutzengel. Die mangelnde Sozisalisierung führte auch dazu, dass
er anfangs keinen Kontakt mit den anderen Hunden gesucht und Spielaufforderungen
als Angriff verstanden hat. Glücklicherweise war Chinook ein sehr
braver und agressionsloser Hund, der seine Rolle als Rudelniedrigster
gut akzeptiert hat. Im Alter durften sich dann vor allem die Welpen
an ihn kuscheln und auch mit seinem langjährigsten Gefährten
Bojar lag er oft zusammen. Schlaf gut, kleiner Freund. Wir haben dich lieb. |
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| 2003 - Chinook und Tines erfolgreiche Skijöringsaison | 2005 - Rentnerskijöring | 2008 - letzer Einsatz im Rentnerteam | ||
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| 2004 - die ersten Welpen pirschen sich an und kuscheln (Baika+Blizzi) | 2006 - der nächste Welpe (Chewie) darf Chinook sogar das Ohr ausschlotzen | 2009 - auch Obelix darf sich an Chinook ankuscheln | ||
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2008 - Chinook mit seinem langjährigen Kumpel Bojar |
2010 - ein ganz typisches Bild: Chinook entspannt auf dem Sofa, aufgrund des Fehlbisses mit herausguckender Zungenspitze | 2012 - genügsamer Chinook, zufrieden im Wohnmobil vor der Warmluftdüse auf seiner Decke |